Verteidigung Hannah Weigand

Am 12.1.2018 hat Hannah Weigand ihre Dissertation zum Thema “Improving, applying and evaluating ddRAD sequencing for the detection of local adaptation to anthropogenic stressors in stream macroinvertebrates” erfolgreich verteidigt. Die Doktorarbeit war Teil der von der Kurt Eberhard Bode-Stiftung finanzierten Nachwuchsforschergruppe “GeneStream”.
Mitglieder der Prüfungskommission waren Prof. Dr. Daniel Hoffmann, Dr. Joe Hoffmann (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Frau Prof. Dr. Angela Sandmann inne.
  
Foto: Hannah Weigand nach der erfolgreichen Prüfung mit Florian Leese (links) und Joe Hoffman (rechts).

Erfolgreiche Verteidigung Dissertation Martina Weiss

Herzlichen Glückwunsch an Martina Weiss zu ihrer erfolgreichen Verteidigung der Dissertation „Investigating patterns and processes underlying cryptic diversity and small-scale population structure in hololimnic freshwater species“. Das Projekt wurde im Rahmen der von der Kurt Eberhard Bode-Stiftung geförderten Nachwuchsgruppe „GeneStream“ durchgeführt.

Als Gutachter fungierten PD Dr. Steffen Pauls (Senckenberg, Frankfurt) und Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Prof. Dr. Ulrich Schreiber.

Foto: Florian Leese, Martina Weiss und Steffen Pauls.

 

Dissertation von Jan Macher abgeschlossen

Herzlichen Glückwunsch an Jan Macher für seine erfolgreiche Verteidigung der Dissertation „Development, testing and application of DNA-based methods to study freshwater invertebrate biodiversity under stress“.

Als Gutachter fungierten Prof. Dr. Ralph Tollrian (Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Jens Boenigk und Prof. Dr. Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Prof. Dr. Daniel Hering.Foto: Komitee und erfolgreicher Prüfling. V.l.n.r.: Daniel Hering, Jens Boenigk, Florian Leese, Jan Macher, Ralph Tollrian

 

Benndorf-Schwoerbel-Nachwuchspreis an leeselab-Forscher

Vasco Elbrecht hat den 1. Platz beim Schwoerbel-Benndorf-Nachwuchspreis der DGL (Deutsche Gesellschaft für Limnologie e.V.) erhalten. Ein Video des Vortrags im Rahmen der Jahrestagung 2017 ist hier zu finden. Herr Elbrecht wurde für seine wissenschaftliche Arbeit zum Thema DNA-Metabarcoding von Fließgewässern ausgezeichnet. Die wissenschaftliche Publikation, mit der er sich für den Preis beworben hat, ist hier zu finden. Auch ein Video hat Herr Elbrecht zu der Arbeit, die sich kritisch mit den Vor- und Nachteilen genetischer Bewertung von Fließgewässerbiodiversität, erstellt -> Link. Eine Aufzeichnung des Vortrag auf der
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Foto oben: Vasco Elbrecht bei seinem Vortrag in Cottbus.
Foto links: Florian Leese nimmt stellvertretend für den Preisträger Vasco Elbrecht die Urkunde den Schwoerbel-Benndorf-Nachwuchspreis 2017 entgegen, sowie den „Wanderpokal Clara“ – in Form einer Daphnie.

Dissertation von Vasco Elbrecht abgeschlossen

Herzlichen Glückwunsch an Vasco Elbrecht, für seine erfolgreiche Verteidigung der Dissertation „Development of DNA metabarcoding methods for stream ecosystem assessment“. Das Projekt war Teil der von der Kurt Eberhard Bode-Stiftung finanzierten Nachwuchsforschergruppe „GeneStream„.

Als Gutachter fungierten Prof. Dr. Jens Boenigk, Prof. Dr. Simon Creer (University of Bangor, UK) und Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Prof. Dr. Peter Haase.

Foto: Prüfungskommittee zusammen mit Dr. Vasco Elbrecht. V.l.n.r.: Peter Haase, Florian Leese, Vasco Elbrecht, Simon Creer, Jens Boenigk

Neue Veröffentlichung: DNA basierte Gewässerbewertung

In einem kürzlich in der Fachzeitschrift Methods in Ecology and Evolution erschienenem Artikel haben wir das Potenzial DNA-basierter Methoden für das Routinemonitoring von Fließgewässern getestet. Mit der „DNA-Metabarcoding“-Methode können Hunderte bentische Invertebraten in einer Probe auf einmal bestimmt werden. Die Bewertungsergebnisse zwischen morphologischen und DNA basierten Methoden sind sehr ähnlich, wobei mit Metabarcoding mehr Tiere auf Artniveau bestimmt werden konnten. Dennoch zeigt unsere Studie auch noch existierende Schwächen der neuen DNA-Metabarcoding auf: Etwa 30% der morphologisch identifizierten Tiere konnten nicht entdeckt detektiert werden. Dies kann auf den noch unvollständigen Referenz-Gendankenbanken beruhen, Resultat von Fehlbestimmungen oder „Primer bias“ sein. Unsere Arbeit ist ein wichtiger Schritt in der Methoden-Valiedierung und zeigt das Potential von DNA Metabarcoding im Routinemonitoring.

Foto 1: Vasco Elbrecht, Edith Vamos und Florian Leese (von links nach rechts) haben zusammen mit Kristian Meissner und Jukka Aroviita vom Finnischem UmweltinstitutSYKE  insgesamt 18 Monitoring Proben aus Finnland molekular und Morphologie-basiert untersuchet.

Außerdem hat es die von uns entwickelte Bioinformatik software PrimerMiner (im selben journal erschienen) diesen Monat auf das journal cover von Methods in Ecology and Evolution geschafft.

Foto 2: Das Cover-Foto von Methods in Ecology and Evolution Zeigt eine Makroinvertertebraten Probe welche mit Hilfe von Flüssig-Stickstoff und einem Mörser homogenisiert wird um die DNA Extraktion zu ermöglichen.

DBU Stipendiatin eDNA-Projekt

Wir freuen uns, dass Darina Siposova von der Slovakischen Akademie der Wissenschaften ein DBU-Stipendium für ein halbes Jahr zur Mitarbeit im GBOL-Projekt unserer Gruppe erhalten hat. Darina wird unser Team insbesondere bei der Durchführung der Metabarcoding und eDNA-Analysen verstärken. Darüberhinaus arbeitet sie an ihrer Dissertation zur Populationsgenetik von aquatischen Käfern in der hohen Tatra.

Foto: Darina Siposova

 

Science meets Education

Unter diesem Motto wurde Jana Dömel dazu eingeladen auf der internationalen Tagung von “Polar Educators International” in Italien einen Workshop zu leiten.

Das Projekt “MEERwert. Polare Biodiversität.” (www.meer-wert.info) hat sich im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2016*17 vorgenommen Schülern und anderen Interessenten genetische Methoden für die Erforschung der biologischen Vielfalt der Polarmeere näher zu bringen und zugänglich zu machen. Neben der Entwicklung eines “Extraktionskoffers”, der alle Materialen für eine DNA-Extraktion aus z.B. Fischstäbchen beinhält und auf Anfrage (Kontakt: jana.doemel@uni-due.de) kostenlos zur Verfügung gestellt wird, motivierte die Einladung zum Workshop zur Erarbeitung von weiterem Lehrmaterial.

Foto: Jana hilft den Teilnehmern des Workshops die Arbeitsblätter zum Thema Genetik zu bearbeiten.

Während der Konferenz konnten sich nun Lehrer aber auch Wissenschaftler durch zwei Arbeitsblätter durcharbeiten und Verbesserungsvorschläge von der didaktischen Seite hinzufügen. Die Arbeitsblätter vermitteln die Grundlagen der DNA-Analyse, indem Sequenzen von Fischen mit einer Datenbank abgeglichen und am Beispiel der Dorsche (oder zumindest der Fische die „Dorsche“ genannt werden) Stammbäume zur Klärung von Herkunft und Verwandtschaft der Fische erstellt. Die Resonanz war sehr positiv und hat uns bestärkt, dass unser Projekt von großem schulischen Interesse ist.