Neues Paper: Einfluss multipler anthropogener Stressoren auf kryptische Arten der Gattung Deleatidium

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Zusammen mit Romana Salis, Katie Blakemore und Christoph Matthaei von der University of Otago in Neuseeland sowie Ralph Tollrian von der Ruhr-Universität Bochum haben Jan Macher und Florian Leese untersucht, welchen Einfluss multiple anthropogene Stressoren auf morphologisch nicht auf Artniveau bestimmbare Eintagsfliegen der neuseeländischen Gattung Deleatidium haben.
Die Gattung Deleatidium gilt in Neuseeland als ein wichtiges Indikatortaxon, das eine gute Gewässerqualität anzeigt. Im nun im Journal Ecological Indicators erschienenen Paper mit dem Titel „Multiple-stressor effects on stream invertebrates: DNA barcoding reveals contrasting responses of cryptic mayfly species“ konnten Jan und Florian zeigen, dass Deleatidium-Arten sehr unterschiedlich auf landwirtschaftliche Stressoren reagieren. Während Stressoren einen starken negativen Einfluss auf einige Arten haben, zeigen andere Arten keinerlei negative Reaktionen. Dies hat Auswirkungen auf zukünftige Bewertungen der Gewässerqualität und verdeutlicht, dass dringend besseres Wissen über die Ökologie von Fließgewässerarten benötigt wird.

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