Archiv für den Autor: Jan Macher

Neues Projekt: eDNA in Ruhr und Möhne

Am vergangenen Samstag waren wir an Ruhr und Möhne unterwegs, um die ersten Proben für ein weiteres neues Projekt zu nehmen. In den kommenden Monaten werden Florian und Jan untersuchen, wie sich aus dem Flusswasser gefilterte DNA (eDNA, environmental DNA) nutzen lässt, um die Artengemeinschaft in Ruhr und Möhne zu ermitteln.

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Neues Projekt: Metabarcoding und eDNA zur Untersuchung multipler Stressoren in neuseeländischen Fließgewässern

Wir starten ein neues Projekt!

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern von der University of Otago werden Florian und Jan Metabarcoding- und eDNA- Analysen nutzen, um den Einfluss multipler anthropogener Stressoren auf Artengemeinschaften in neuseeländischen Fließgewässern zu untersuchen.

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Lab Retreat

Wir haben fünf produktive Tage in der Eifel verbracht, um aktuelle Projekte zu besprechen,  neue Projekte zu planen und um die zukünftigen Schwerpunkte der Arbeit festzulegen.FullSizeRender IMG_4032 FullSizeRender(2)

 

 

Neuer Artikel im Barcode Bulletin

In der neuesten Ausgabe des Barcode Bulletin ist ein Artikel von uns erschienen:

Auf den Seiten 10 bis 12 berichten Florian und Jan, dass kryptische Arten der Eintagsfliegengattung Deleatidium aus Neuseeland sehr gegensätzlich auf anthropogene Stressoren im Gewässer reagieren und welche Auswirkungen das auf die Bewertung der Gewässergüte hat.

http://ibol.org/wp-content/uploads/2016/03/iBOL-Barcode-Bulletin-Mar-2016-Reduced.pdf

Neues Projekt: eDNA der „Emschergroppe“

Wir starten ein neues Projekt:

Gunnar Jacobs von der Emschergenossenschaft startet eine Doktorarbeit, in der er das Vorkommen, die Verbreitung und die Ausbreitungsfähigkeit der Emschergroppe (Cottus cf. rhenanus) in der Emscher und ihren Zuflüssen untersucht.

Die Emschergroppe ist ein Fisch, von dem kleine Populationen die extreme industrielle Verschmutzung der Gewässer im Ruhrgebiet während der letzten 100 Jahre in wenigen Bachoberläufen überlebt haben. Exemplare aus diesen Reliktpopulationen werden nun in renaturierten Gewässern des Emschmersystems ausgesetzt, um eine Wiederbesiedlung zu erreichen.

Gunnar wird eDNA (environmental DNA, = Umwelt-DNA) nutzen, um das Vorkommen und die Verbreitung der Emschergroppe sowie die Geschwindigkeit der Wiederbesiedlung verschiedener Gewässer nachzuweisen. Die Nutzung von eDNA bedeutet, dass Gunnar Wasser aus einem Gewässer filtern und die darin enthaltene DNA der Emschergroppe im Labor nachweisen und analysieren wird. Die Fische müssen nicht mehr gefangen werden. Gunnars Arbeit wird dazu beitragen, die Emschergroppe und das „Ökosystem Emscher“ besser zu verstehen und Schutzmaßnahmen zu planen.

Willkommen, Gunnar! Wir freuen uns auf das spannende Projekt!

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Neues Paper: Hohe Biodiversität von Amphipoden in den Irano-Anatolischen und Kaukasus- Biodiversitäts-Hotspots

Gemeinsam mit Kollegen der Universität Teheran haben wir im Fachmagazin Scientifc Reports einen Artikel über die Diversität von Amphipoden in den hochgradig bedrohten Irano-Anatolischen und Kaukasus- Biodiversitäts-Hotspots veröffentlicht. Bislang waren aus den Bächen und Flüssen der Region nur fünf Arten von Amphipoden bekannt. Mittels molekularer Methoden konnten wir diese Zahl deutlich erhöhen und 42 Arten identifizieren. Dies zeigt, dass auch die wenig erforschten Fließgewässer der Region eine hohe Biodiversität beherbergen und dringend Schutz benötigen.

Scientific Reports: Drastic underestimation of amphipod biodiversity in the endangered Irano-Anatolian and Caucasus biodiversity hotspots

Florian im Radio

Florian wurde kürzlich von Radio Leonardo interviewt und berichtete, wie neue molekulare Methoden helfen, die ökologische Bewertung von Fließgewässern zu revolutionieren und zu verbessern.

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-leonardo/leonardo302.html