Kategorie-Archiv: News

Hochdotierter Wasser-Ressourcenpreis an Florian Leese

Florian (und damit die Arbeit von allen im Leeselab) wurde dieses Jahr mit dem Wasser Ressourcenpreis 2018 der Rüdiger Kurt Bode-Stiftung ausgezeichnet. Dieser Preis wird alle drei Jahre von einer Jury vergeben und ist mit 100.000 € dotiert. Das Geld werden wir dafür einsetzen unsere Forschung zum Erfassen und zum Schutz von Biodiversität in Gewässerökosystemen voranzutreiben. Weiterhin werden wir die Aktivitäten des EU-Netzwerks DNAqua-Net unterstützen und für die nächsten 10 Jahre jährlich einen Preis für innovative Masterarbeiten auf dem Feld der Biodiversitätsforschung ausloben.

Die Preisverleihung fand auf der diesjährigen Water Research Horizon Conference am 3.7. 2018 in Dresden statt. Eine Eindrücke sind unten zu sehen:

Foto 1: Preisverleihung in Dresden. V.l.n.r.: Prof. Dr. Arndt Bode (Vorsitzender der Rüdiger Kurt Bode-Stiftung), Prof. Dr. Florian Leese, Dr. Arne Beermann, Vera Zizka, Dr. Alexander Weigand, Dr. Martina Weiss und Prof. Dr. Peter Krebs (Mitglied Jury). Copyright:  Rüdiger Kurt Bode-Stiftung/Bettina Ausserhofer.

Foto 2: Prof. Dr. Arndt Bode (Vorsitzender der Rüdiger Kurt Bode-Stiftung) bei der Laudatio. Copyright:  Rüdiger Kurt Bode-Stiftung/Bettina Ausserhofer.

Foto 3: Preisträger Prof. Dr. Florian Leese. Copyright:  Rüdiger Kurt Bode-Stiftung/Bettina Ausserhofer.

Hier weitere Pressemitteilungen zu dem Preis:

https://idw-online.de/de/news697875

https://www.radioessen.de/essen/lokalnachrichten/lokalnachrichten/article/-04097ec949.html

https://www.uni-due.de/2018-07-02-wasserressourcenpreis-fuer-florian-leese

Verteidigung Hannah Weigand

Am 12.1.2018 hat Hannah Weigand ihre Dissertation zum Thema “Improving, applying and evaluating ddRAD sequencing for the detection of local adaptation to anthropogenic stressors in stream macroinvertebrates” erfolgreich verteidigt. Die Doktorarbeit war Teil der von der Kurt Eberhard Bode-Stiftung finanzierten Nachwuchsforschergruppe “GeneStream”.
Mitglieder der Prüfungskommission waren Prof. Dr. Daniel Hoffmann, Dr. Joe Hoffmann (Universität Bielefeld) und Prof. Dr. Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Frau Prof. Dr. Angela Sandmann inne.
  
Foto: Hannah Weigand nach der erfolgreichen Prüfung mit Florian Leese (links) und Joe Hoffman (rechts).

Erfolgreiche Verteidigung Dissertation Martina Weiss

Herzlichen Glückwunsch an Martina Weiss zu ihrer erfolgreichen Verteidigung der Dissertation „Investigating patterns and processes underlying cryptic diversity and small-scale population structure in hololimnic freshwater species“. Das Projekt wurde im Rahmen der von der Kurt Eberhard Bode-Stiftung geförderten Nachwuchsgruppe „GeneStream“ durchgeführt.

Als Gutachter fungierten PD Dr. Steffen Pauls (Senckenberg, Frankfurt) und Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Prof. Dr. Ulrich Schreiber.

Foto: Florian Leese, Martina Weiss und Steffen Pauls.

 

Dissertation von Jan Macher abgeschlossen

Herzlichen Glückwunsch an Jan Macher für seine erfolgreiche Verteidigung der Dissertation „Development, testing and application of DNA-based methods to study freshwater invertebrate biodiversity under stress“.

Als Gutachter fungierten Prof. Dr. Ralph Tollrian (Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Jens Boenigk und Prof. Dr. Florian Leese. Den Vorsitz der Kommission hatte Prof. Dr. Daniel Hering.Foto: Komitee und erfolgreicher Prüfling. V.l.n.r.: Daniel Hering, Jens Boenigk, Florian Leese, Jan Macher, Ralph Tollrian

 

DBU Stipendiatin eDNA-Projekt

Wir freuen uns, dass Darina Siposova von der Slovakischen Akademie der Wissenschaften ein DBU-Stipendium für ein halbes Jahr zur Mitarbeit im GBOL-Projekt unserer Gruppe erhalten hat. Darina wird unser Team insbesondere bei der Durchführung der Metabarcoding und eDNA-Analysen verstärken. Darüberhinaus arbeitet sie an ihrer Dissertation zur Populationsgenetik von aquatischen Käfern in der hohen Tatra.

Foto: Darina Siposova

 

Neue Veröffentlichung – Primer Validierung

Gestern erschien eine neue Veröffentlichung von Vasco und Florian mit dem Titel „Validation and Development of COI Metabarcoding Primers for Freshwater Macroinvertebrate Bioassessment“ in der Zeitschrift Frontiers in Environmental Science (Link). In der Studie zeigen wir anhand ausführlicher in silico Analysen Probleme der aktuell verfügbaren COI Primer für Metabarcoding von Makrozoobenthos-Tiergemeinschaften und testen vier neu-entwickelte Primer. Unsere Analysen zeigen, dass insbesondere die neu-entwickelten Primer (BF/BR) für die Analyse von Süßwassermakroinvertebraten sehr geeignet sind. Insbesondere aber zeigt die Studie, wie wichtig eine gründliche Validierung der Primer ist und zeigt, dass hier in Zukunft noch viel Verbesserungspotenzial im Kontext der wachsenden Referenzdatenbanken besteht.

IFWW-Förderpreis gewonnen

Unsere Mitarbeiterin im GBOL-Projekt, Bianca Peinert, hat im Rahmen der 50. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft den Förderpreis 2017 des Instituts für Wassergüte- und Wassermengenwirtschaft e. V. (IFWW) gewonnen. Der Preis wurde für ihre innovative Masterarbeit zum Thema „DNA-basiertes Gewässermonitoring“ verliehen, bei der in einer Fallstudie DNA-Metabarcoding etabliert und mit der traditionellen morphologischen Methode verglichen wurde. Ihre Masterarbeit hat Bianca im Rahmen der GeneStream-Projekts (Bode-Nachwuchsgruppe) durchgeführt. Die Arbeit wurde insbesondere von Vasco Elbrecht und Arne Beermann betreut. Der Förderpreis ist mit 2000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr geteilt an zwei Abschlussarbeiten im Krönungssaal des Aachener Rathauses überreicht.

Wir gratulieren herzlichst zu dieser Auszeichnung!!!

Bild: M.Sc. Bianca Peinert mit ihrer Urkunde.

DNAqua-Net Auftaktveranstaltung

Florian leitet seit November 2016 offiziell das große EU COST-Netzwerk DNAqua-Net. Alexander ist als Grant Manager der verantwortliche Koordinator des Netzwerks, welches aus bislang 300 Forschern, Industriepartnern sowie Vertretern öffentlicher Einrichtungen besteht.

Ziel der COST Action DNAqua-Net ist es, das Potenzial moderner DNA-basierter Methoden zur Erfassung des ökologischen Zustands von Wasserökosystemen (Seen, Flüsse, Meere, Grundwasser) zu erkunden und standardisierte Anwendungsroutinen zu entwickeln. Dies kann nur dann erfolgreich in große internationale Umweltgesetzeswerke (z.B. EU Wasserrahmenrichtlinie) eingebunden werden, wenn über die Grenzen der wissenschaftlichen Community hinaus verbindliche Standards und Qualitätssicherungsstrategien vereinbart werden.

Die Auftaktveranstaltung dieser COST-Action fand vom 6.-9. März an der Universität Duisburg-Essen. 172 Vertreter aus 37 Nationen waren auf dem Campus vertreten und haben in extrem konstruktiver Atmosphäre Chancen und Herausforderungen der Techniken diskutiert. Bilder zu der Veranstaltung gibt es hier.

DNAqua-Net conference participants